Fragen, schöne

schwindelfrei

Es gibt sehr schöne Fragen, meine Lieblingsfrage stellt mir immer der Georg, wenn er an meinem Fenster vorbeikommt, wie denn? fragt er, und ich dann: muss ja! Wir verstehen uns halt. Und? ist auch ein schöne Frage, und kann von mir schnell und zweifellos mit einem So! beantwortet werden. Da gibt es kein Vertun, alles ist gesagt. Mehr braucht es nicht. Für mich nicht und die meisten Leute, die ich hier kenne. Und dann gibt es natürlich andere Fragen, die kommen auch ganz einfach daher, sind aber nicht schön, weil sie so geschmeidig sind. Viele von ihnen haben noch nicht einmal ein Fragezeichen. Das sind die schwierigsten. Wo fängt die Frage an, wo hört sie auf? Kann ich mir einfach von der Frage herausschneiden, was ich beantworten kann? Was mache ich mit dem Rest? Geht die ganze Frage vor die Hunde, wenn ich mir einfach etwas davon herausschneide? Halt! sage ich mir, und falsche Fährte! Wenn eine solche Frage, so viele weitere im Gepäck hat, dann schaut es nicht gut aus mit dieser Frage. Sie taugt nur so viel, wie die Frage: Karte oder Stück Holz? Und einstweilen entscheide ich mich für das Stück Holz. Liegt einfach näher, weil ich bei meiner letzten Arbeit in Holz gemacht habe, nein, ich bin kein Holzhändler, ich habe in einem Sägewerkt gearbeitet, in einem fort Holz zugeschnitten, naja, ist nicht ganz richtig, die Maschinen haben es geschnitten, ich habe die Maschinen damit bepackt, geht ganz schön aufs Kreuz und auf die Ohren, bin froh, dass es damit vorbei ist, schon lange vorbei, danach habe ich nichts mehr gemacht, bisschen Bewerbungstraining, Computerschulung, nochmals Bewerbungstraining, hat alles nicht gefruchtet, wer will schon einen der nichts mehr heben kann und fast taub ist.

Aber ich weiß schon. Heisa! Heisa! Machen, machen, tun! heißt die Devise, Hauptsache nicht untätig sein, wenn man schon mal hier ist, soll man seine Zeit nicht vertun, heißt es, man muss etwas schaffen, hinterlassen fürs eigenen Ego, für die Kinder, für den Nachruhm, für die Gemeinschaft, für die Selbstverwirlichung, so als müsste man die eigene Existenz mit dem befestigen, was man schafft. Aber keine Birne ist so weich, dass sie nicht erkennen könnte, dass das alles Quatsch ist, hochtrabendes Gedöns, um mühselig zu verbergen, was alle wissen: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Ein gar zu schrecklicher Gedanke, mit dem zu leben, so richtig aufs Gemüt geht, die Laune in den Keller treibt, sodass man dem eigenen Wünschen nur allzu gern nachgibt und sich mit dem Gedanken beruhigt, dass dereinst die Wirtschaftslenker ein Einsehen haben werden, dass alle Menschen gleich sind und also gebraucht werden. Wobei dieser Gedanke beim zweiten Hinsehen nicht weniger schrecklich ist. Und also wollen die gutmeinenden Denker und professionellen Fürsorger mit dem Kant’schen notwendigen Weg zum Besseren hin oder mit dem noch nicht zu sich selbst gekommenen Hegel’schen Weltgeist im Tornister diese Einsicht befördern, entwickeln Modelle, stellen Berechnungen an, schnitzen eine Argumentationsfigur nach der anderen, um den Nachweis zu erbringen, dass alles so sein könnte wie jetzt, aber ohne elendige Verlierer im Wettstreit um die Plätze an der Sonne. Aber so geht das nicht, im Betrieb sind nur eine begrenzte Anzahl von Stellen vorgesehen, oder um das Wort vom selbstrefenziellen System zu bemühen: never change a runnig system. Und wenn es sich bewährt, verbessert, verfeinert, indem dabei einige Leute auf der Strecke bleiben, dann ist es ebenso so, da kann weder der Verlierer noch der Gewinner etwas dafür. Schließlich liegt dem System kein Schaltplan zugrunde, den man nach Belieben verändern könnte, sondern ein komplexer, sich selbst regulierendes Prozess, der so gar nichts Persönliches an sich hat. Ich meine, da in diesem Prozess gibt es keine Instanz, die von vorneherein festlegt, dass der eine auf dieser der andere auf der anderen Seite aufschlägt. Nein, das wird hergestellt, für den einzelnen ist es wie eine Lotterie oder Black Jack. Natürlich gibt es Unterschiede, manche können einen größeren Wetteinsatz vorweisen, aber ob sie auch gewinnen, das liegt nicht in ihrer Hand. Man darf das System halt nicht persönlich nehmen. Aber das fällt den wenigsten leicht, der Gewinner schlägt sich auf die Brust und tönt: Mein Werk, mein Vermögen! und der Verlierer haut sich mit meinem Stück Holz auf die Stirn: Alles meine Schuld!

Sonett 3247

Könnt ich, so holt ich ihn sofort zurück,
um ihn, den Alterslosen, zu befragen,
woran er, so er sich besinnt, sein Glück
bemisst, auch zugleich in schlecht’ren Tagen

Wenn ohn‘ Arg und Bang er vor mir stünde,
auf dem Sprung die Antwort mir zu geben,
gäb sein feines Lächeln mir die Gründe,
dass in Folge Dinge sich begeben.

Doch wenn er, der große Geistesriese,
mir als seine Botschaft hinterbrächte,
dass nicht harte Arbeit ist das Miese,
sondern mit Genie durchzechte Nächte.

Verbannen würd‘ ich ihn für immerdar,
soviel ist klar und unumstößlich wahr.

Ansage

Drunter und Drüber und nicht Maß für Maß,
geheimnisvoll, besessen produktiv,
widerspenstig, ungezähmt und Rabenaas,
und wie es ihm gefällt, selbst abgrundtief.

Dichter, Harlekin, Tragöd und Kaufmann,
in eigner Sache und der Poesie,
plündert er gehetzt vom innren Tyrann,
Heinrich und Co. mit großer Energie.

Wer Handwerk schätzt, gar Kunst, kommt nicht vorbei,
an ihm, der lange sich gehalten hat,
und hält für immer und als letzter Schrei,
solang nicht ausgeweißt das letzte Datenblatt.

Wenn eins zum Nachteil ihm dereinst gereicht,
dass er zu oft als Hochkultur geeicht.

Vor dem Loch

Manchen ist das ja ungeheuer wichtig, sie bezeichnen das als Ausweis von Bildung und Geisteshaltung. Man muss zeigen, dass man sich auszudrücken vermag und dass man in allem Stil hat. Anderen wiederum ist in erster Linie daran gelegen, dass man sich an die Regeln hält, einerlei, worum es geht. Man muss sich den Regeln gemäß verhalten und das gilt ausnahmslos. Wieder andere sind dagegen, gegen den Stil und die Regeln, halten sich aber für gebildet, wollen nur mal den Laden aufmischen. Mir ist die Rechtschreibung schnuppe. Es kommt doch nicht darauf an, wie die Leute schreiben, sondern dass man kapiert, was sie wollen. Bei Flüchtlingen gibt man sich ja auch Mühe, sie zu verstehen, weil man weiß, dass sie nicht die gleiche Sprache sprechen. Da sieht man auch darüber hinweg, dass sie die Regeln nicht beherrschen, sie noch nicht einmal kennen. Oder bei den Kindern, da lauscht man auf jedes Wort, das sie rausbringen, und findet Fehler nicht nur nicht schlimm, sondern zuweilen geradezu süß. Aber spätestens in der Vorschule ist dann mit dem Verständnis Schluss, dann verzeiht man nicht mehr. Nur denen, die eine ihnen fremde Sprache nicht verstehen. Deshalb ist es für einen selbst so entspannt, wenn man im Ausland ist, die Sprachen nicht versteht, aber davon ausgehen kann, dass die Leute sich bemühen, einen zu verstehen, wenn man sich mit Händen und Füßen zu verständigen sucht. Weil sie einen nicht verstehen, hören sie zu. Das klingt paradox, aber es ist so. Und wirft ein bezeichenendes Licht auf den Mangel, der im eingenen Land herrscht. Es wird so viel geredet, geschwatzt, sich aufgeplustert, gebüllt und geschrien, aber es wird halt einfach nicht zugehört, vieles wäre besser, wenn die Leute zuhören würden. Für meine Kollegen bin ich ein Spinner. Gerade hier, sagen sie und tippen sich an die Stirn, wo diejenigen Leute sind, die am wenigsten etwas mit Zuhören anfangen können, willst du was reißen. Das ist einfach nur verrückt, sagen sie. Sie kapieren nicht, dass hier, gerade hier was getan werden muss, damit es aufhört, dass sich keiner um den anderen schert. Das fängt hier an und da sind vor allem wir selbst gefragt, die wir in dem Laden die Verantwortung haben, zuallererst wir. Es kann doch nicht sein, dass man einfach tatenlos zusieht, wenn sich die Jungs mal wieder in die Haare kriegen, und erst eingreift, wenn es blutig wird. Wie zum Beispiel gestern in der Schreinerei. Ich bin jedesmal enttäuscht, wenn ich sehe, dass meine Kollegen nicht von Anfang an eingreifen, sondern erst mal abwarten, wie sich die Sache entwickelt. Wenn ich sie darauf anspreche, dass sie meiner Meinung nach zu lange gewartet haben, winken sie nur ab. Insgeheim, glaube ich, genießt der eine oder andere von meinen Kollegen, wenn mal so richtig die Fetzen fliegen. Wenngleich ich nichts über meine Kollegen kommen lassen will, schließlich sitzen wir alle in einem Boot – und müssen uns aufeinander verlassen können. Auch wenn sie mich für einen Spinner halten, wissen sie doch, dass sie sich auf mich verlassen können. Andernfalls hätte ich mich hier gar nicht halten können. Über alle Differenzen hinweg gilt die Haltung, dass ein jeder für den anderen einsteht, ausnahmslos. Und auch die Insassen hier wissen, dass sie keine Chance haben, sollten sie auf die Idee kommen, uns gegeneinander auszuspielen. Klar laufen hier einige Deals, will gar nicht wissen, welche, weil sich die anderen auch nicht um meine kümmern. Aber eines ist klar: die große Linie stimmt. Wenn es darauf ankommt, weiß jeder, wo sein Platz ist. Desöfteren schon ist mir der Gedanke gekommen, dass es durchaus möglich ist, dass ich mich gegenüber den Kollegen nicht klar ausgedrückt habe, es also auch meine Schuld ist, dass sie der Idee des Zuhörens so ablehend gegenüberstehen. Ich bin immer davon ausgegangen, und damit komme ich wieder auf den zentralen Punkt des Zuhörens, dass wer mir zugehört hat, schon richtig deuten wird, was ich meine. Vielleicht ist das mein Irrtum und ich muss deutlicher werden, auch auf die Gefahr hin nicht mehr nur als Spinner, sondern als gefährlich zu gelten. So gefährlich wie unser spezieller Gefangener, den wir bei Wintereinbruch in den Spezialtrakt im Keller untergebracht haben, in dem die Heizkörper nicht so richtig auf Touren kommen. Wir reagieren nicht auf seine lautstarken Beschwerden. Das einzige, was wir machen, ist, dass wir seine Handschellen enger stellen, in der Hoffnung, dass er dann mal längere Zeit Ruhe gibt. Wir haben, schon bevor wir ihn in den Keller verfrachtet haben, alles Mögliche unternommen, um ihn weichzukochen. Wir haben da ja unsere Mittelchen, zwar hart an der Grenze, aber immer legal und mit Rückendeckung der Oberen. Aber wir haben es einfach nicht geschafft, ihm das Maul zu stopfen. Je härter wir ihn angefasst haben, desto mehr hat er uns genervt mit seinem Geschwätz, dass er nur helfen will. Wie sollte so einer, der im Knast gelandet ist, uns helfen können, habe ich mich gefragt. Und wie die anderen auch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er einfach ein Durchgeknallter ist, dessen Masche es ist, auf Wiedergutmachung zu machen. Doch jetzt erscheint mir alles in einem anderen Licht. Ich weiß gar nicht mehr, an welchem Tag es gewesen ist, nur dass ich zu ihm in die Zelle geschickt worden bin, um ihn zum Arzt zu bringen, weil er beim letzten Randalieren so an den Handschellen gezogen hat, dass er sich eine Bänderdehnung zugezogen hat. Ich hätte Stein und Bein geschworen, dass so etwas gar nicht möglich ist. Jetzt weiß ich es besser. Wir haben vor dem Sprechzimmer des Arztes gewartet, als er sich an mich gewandt hat. Anfangs hat er leise gesprochen und er ist auch später nicht laut geworden. Ich weiß nicht, was den Ausschlag gegeben, dass ich ihm zugehört habe und nicht einfach auf Durchzug gestellt habe. Möglich, dass es daran gelegen hat, dass ich mich gelangweilt habe oder ich empfänglich für seine Worte gewesen bin, weil er so ruhig geredet hat. Im Endergebnis spielt das keine Rolle. Nach diesem Tag habe ich ihn, so oft es meine Zeit erlaubt hat, in seiner Zelle aufgesucht und mit ihm geredet. Es klingt alles recht vernünftig, was er sagt. Keine Spur von Wahnsinn. Ich verstehe jetzt, was er mit Helfen meint. Und ich bin kurz davor, viel fehlt nicht, ihn rauszulassen, damit alle auf ihn hören. Darauf kommt es schließlich an.

Im Loch 2

Die lassen mich einfach nicht aus dem Loch raus. Und irgendwann bin ich es auch leid, an die Tür zu klopfen wie ein Bittsteller. Das habe ich nicht nötig. Ich nicht. Ich will helfen und nicht betteln. Wenn die meinen, sie könnten auf mich verzichten, meinetwegen. Wenn die nur einen Funken Verstand hätten, könnten sie wissen, dass ihnen eine Chance entgeht, eine Riesenchance. Ja, eine Chance, auch wenn ich jetzt in diesem Loch hause, ausgesucht habe ich es mir ja nicht, war das doch nicht immer so. Ich habe Erfahrungen und weiß, wie die Hasen laufen. Sie könnten einiges von mir lernen. Vor allem, wie man nicht den Überblick verliert. Daran hapert es doch, sieht man doch sofort, selbst hier, abgeschnitten vom Draußen, dass mal einer vonnöten ist, diesem Drunter und Drüber ein Ende zu bereiten. Und zwar schnell. Ist ja nicht erst seit gestern so, seit Langem ist da was ins Trudeln gekommen, aber viele, auch diejenigen, denen es dreckig geht, haben es sich bequem eingerichtet, wissen aber insgeheim, dass es noch schlimmer kommen wird. Die hoffen einfach drauf, dass es sie nicht erwischen wird, wenn sie sich nicht mucken. Kassieren Sozialhilfe, Kindergeld und was auch immer. So was ist für mich nicht infrage gekommen. So was ist erbärmich, sich aushalten zu lassen, statt sich selbst um die eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Sochen Leuten helfe ich nicht, die haben keine Hilfe verdient. Auch nicht die armseligen Gestalten, die in alle möglichen Tonnen klettern, um nach Essbarem zu fischen, oder Pfandflachen sammeln. Aber am schlimmsten sind die Jammerer, die in einem Fort rumheulen, in aller Öffentlichkeit, die regelrecht geil drauf sind, sich vor den Kameras zum Affen zu machen. Das mache ich nie und nimmer. Das ist würdelos, sich so gehen zu lassen. Ich bin immer allein klargekommen. Bis zuletzt. Okay, hier in diesem Loch ist es nicht gerade prickelnd, und die Sonderbehandlung ist schon speziell. Aber, auch wenn die jetzt auf Tauchstation sind, eins ist sicher, die haben Respekt vor mir. Wenn die mich im Bau rumführen, dann immer in Handschellen, auch auf dem Hofgang, immer. Sind quasi meine Armreifen, so eine Art Handschmuck, verliehen für besondere Verdienste. Ich will nicht nerven, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich will nur helfen. Klar, auch hier scheint es der Fall zu sein, nicht jeder will Hilfe, der sie eigentlich braucht. Du musst dich, wenn es darauf ankommt, darüber hinwegsetzen, wenn die Leute sie nicht annehmen wollen. Du musst ihnen wehtun können, sie sozusagen zu ihrem Glück zwingen. Wenn da einer, sagen wir mal, ins Krankenhaus eingeliefert wird, nach einem Unfall, und der Doc sieht, das Bein ist völlig zerschmettert, einfach Brei, dann kommt der Mann auf den Operationstisch, Bein ab, da fragt der Doc nicht lange nach, wie der Verletzte es gern hätte. Da bestimmt der Doc einfach, was getan werden muss. Fertig, aus, basta. Und so ist es in allen Bereichen, wenn du retten willst, was zu retten ist. Da kann es schon mal hart zugehen. Muss es auch, damit sich was bei der trägen Masse bewegt. Und auch vor der letzten Konsequenz kann man sich nicht drücken, wenn nicht alles umsonst gewesen sein soll. So bitter das ist, , von den Heulsusen muss man sich trennen. Wie auch immer, da führt kein Weg dran vorbei. Mein ganzes Leben lang habe ich immer mein Ding gemacht, und was anderes kann ich nicht. Auch wenn die mich hier nicht rauslassen, weil sie Schiss vor meiner Power haben, ich lasse mich nicht unterkriegen, und ich weiß auch, dass es da draußen ein paar Leute gibt, denen man das Hirn nicht weichgespült hat. Ich habe es denen hier drin schon so oft gesagt, dass ich helfen will und dass ich helfen kann, sie müssen nur endlich einmal diese verdammte Tür aufmachen und mich rauslassen. Das ist doch ganz einfach. Wenn die doch nur checken würden, dass ich ihnen nichts Böses will, schließlich geht es gar nicht um sie. Sie müssen mich nur rauslassen, dann lasse ich sie in Ruhe. Aber im Moment haben sie die Hose voll, weil man ihnen eingeredet hat, dass ich ein Krimineller bin, ein übler. Doch das bin ich nicht. Ich nur einer, der darauf besteht, dass wahr sein muss, was wahr ist. Sonst nichts. Die meisten erkennen das nicht. Sie sind es gewohnt, Leuten hinterher zu rennen, die ihnen das Blaue vom Himmel herunter erzählen. Die zum Beispiel ernsthaft denken, dass sie den Leib vom Jesus zu sich nehmen, wenn sie sich stinknormale Oblaten in den Mund schieben lassen und einen Schluck Rotwein drauf trinken. Nicht symbolisch, sondern Speis und Trank sollen sich dann wirklich und leibhaftig verwandeln, wenn der Priester seinen Sermon dazugibt. Transsubstantiation nennen die Katholiken das, was dabei abgeht. Das ist doch totaler Quatsch, aber damit müllen sie die Leute zu.