An einem Samstag

Ach, will ich wirklich wissen, wie es weitergeht? Wenn ich zurückblicke und all dies hochrechne, dann sehe ich schwarz, ich will sagen, dann möchte ich gar nicht auf die Ergebnisse dieser Hochrechnung schauen, weil mir davon schwindelt, und ich habe nun mal gar nicht den Ehrgeiz ins Schwarze zu rudern. Also konzentriere ich mich auf den Augenblick. Schaut aber auch [weiterlesen]

Übergang

Auch bislang schon sind die Menschen zum großen Teil Anhängsel von Apparaturen, die ihnen Bewegungen und Denkformen aufzwingen, werden in Menschenkörper Maschinenteile eingefügt und menschliche Organe direkt mit Maschinen verbunden. Die Kopplungsmöglichkeiten von Mensch und Maschine werden sich vervielfältigen und schon bald, wenn die Gentechnik-Industrie serienreife Anlagen zur identischen Reproduktion von Menschen errichtet hat, ist der Mensch, wie er uns [weiterlesen]

Viel zu plötzlich, viel zu heftig: Sommer

Ein Käfer erklimmt einen Grashalm. Frauenbeine staken über den Grasteppich. Sein Blick huscht über einen schneeweißen Oberschenkel. Ein Pärchen promeniert über die Wiese. Zwei bleiche Brüste schielen zur Sonne. Im Park schwirren Stimmen, Wurfscheiben, Federbälle und Insekten umher. Flaschen klirren, im Sandkasten tobt ein Kinderkrieg. Im Schatten des großen Baumes wabern hellgraue Haschischwölkchen. Mütter regeln den Kinderlärm mit gepfiffenen Worten. [weiterlesen]

Dingsda

Abends dann, wenn die Dinge ihre klaren Umrisse verlieren, dirigiert er die Einbildungen und zerreißt mit dem Schrecken das Band der Innerlichkeit, das die Rechtschaffenen zusammenhält. Er taucht unvermutet auf und verschwindet, ohne ein Zeichen zu hinterlassen. Auf ihn ist kein Verlass. Er garantiert nicht, dass noch jemals etwas auftaucht oder verschwindet. Er ist kein Prinzip, keine Sprachregelung, kein perverses [weiterlesen]