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Auch noch das!

Es ist schon Mittag. Die Sonne verspricht hitziges Glück. Für ihn ist sie arg hell und aufdringlich. Sie widert ihn an. Sein Leib liegt ausgewalzt auf der Lagerstatt. Er spürt Schmerzen, so als häutete sich inwendig sein Hirn. Er reibt sich heftig die Stirn. Er blickt um sich. Die Sonnenstrahlen haben die Dinge wieder zum Leben erweckt. Sie sprechen vom Vorabend, an dem sie stumm geblieben sind. Jetzt tönen sie ihm im Ohr. Die leeren Bierflaschen haben sich zu einer diskutierenden Gruppe versammelt. Die umgestürzte Sektflasche röchelt leise. Der Krater eines steinernen Aschenbechers ist erloschen. Seine Asche treibt in winzigen Partikeln durch den Raum. Die Dinge im Raum sind unbekümmert da. Ihm graut vor ihnen. Unbestechlich und unnachgiebig trotzen sie seinem Blick. Und für Momente ist ihm, als verspotteten sie ihn. Dann werden sie ernst, raunen, dass alles seinen Preis hat. Sie haben sich gegen ihn verschworen. So ist es. Es wird bedrohlich. Er glaubt, die Dinge wollen sich auf ihn stürzen, mit ihm abrechnen. Er starrt auf die Wand. Sie beginnt Blasen zu schlagen.

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