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Dazwischen

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Ich interessiere mich für Schwebezustände. Das Schweben, das ich meine, ist sehr schwer zu beschreiben. Ich weiß nicht, schwebe ich oder sind es die Dinge um mich herum, die schweben. Es kommt mir so vor, dass mir alles entgleitet, ich mir selbst entgleite, sobald ich mich auf etwas zu konzentrieren suche. Es ist, als ob ob das, was da ist, zugleich nicht anwesend ist. Nicht, dass ich meinen Augen nicht trauen kann, ich sehe sehr gut und es fällt mir leicht, das, was ich sehe, zu bemessen. Aber die Dinge scheinen ihr Substanz verloren zu haben. Sie sind luftig geworden. Und umgekehrt habe ich des öfteren die Empfindung, Vergangenes kann plötzlich leibhaftig zurückkehren. Menschen gegenüber überkommt mich das Gefühl, dass sie stets andere sind, als die, die mir bekannt sind. Meine Wirklichkeit ist mir unheimlich geworden.

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