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Mond 2

Am Fenster, immer am Fenster, stundenlang, Tag für Tag, der Blick auf die Passanten, von oben, vom vierten Stock, nachts dann in den Himmel glotzen. Schluss damit! Nein, nicht rausfliegen, normal, auf den Hausflur, die Treppen hinab, schon auf dem Weg auf einem Bein und dann rein ins Vergnügen, zwischen den Regalen hickelnd, altes Kinderspiel, bis er dann unter dem Arm klemmt, ab zur Kasse, einmal über den Scanner gezogen, tadellos, hab ihn, doch halt! Worte mit der Kassiererin, ob dass der Richtige ist, der von dem Prospekt, nicht der Ältere, es soll der Jüngere sein, klar, der Jüngere wird nicht so schnell alt. Über den Tabellen gebrütet, Irrtum ausgeschlossen, sagt die Kassiererin, es gibt nur den einen, der hält ewig, der Mond, scheißegal, wie alt der ist, dafür steht der Laden ein.

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