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Mondsichelgestammel I

Ich sitze vorm gerät, streichle sanft und heftig zugleich meinen techno pimmel, während du irgendwo am wirklichen leben teilnimmst, bin seit sonnentagen in einer stimmung, unaufhaltsam, die mich wegführt, weit weg an einen markstein der wiedergewinnung einer erregung, die sich hält gegen die widerwärtigkeit meiner tüchtigkeit, und die, im hintersten gedankenzimmer eingeschlossen, toll herumpoltert, dazwischen dein lachen, unentwegt im schwinden begriffen, auf der flucht vor meiner schwerfälligkeit, greife ins leere, eile von bildrätsel zu bildrätsel, angestachelt durch den wunsch, dir zu begegnen, dich zu ertappen bei einer unachtsamkeit, die uns beide torkelnd macht: eine besoffene trunkenheit des überschwangs an uns selbst, ungeteilt, ungetrennt durchstreunen wir die nacht, sagenhaft wirklich in der sicherheit unseres begehrens, wie aufgeregt kann ich noch sein, dich zu erwarten, wie die heraufkunft einer gewissheit, nicht mehr im spiegel zu leben, der der eigene ungelebte traum ist, nichts kann mich aufhalten, wenn ich ins taumeln gekommen bin, sinn, wo bist du in deiner vergeblichkeit untergekommen, wer pflegt und hegt dich, wenn du nicht über den ertasteten leib gestreift worden bist, gleich einem wärmenden pelz, der jederzeit in der hitze einer einzigen süchtigen nacht in flammen vergeht, mondgöttin oder guter stern? diese frage ergeht nicht an dich, vor ungeduld ersonnen, angesichts der aussichtslosigkeit vernünftig zu überleben, schwere worte der unnachgiebigkeit, ich hasse das stammeln, das geständnis und alle nüchterne erwägung über mein schicksal, gleich kommt jemand zu einem kontrollgang zu mir.

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