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K-08

Sie sitzt ihm gegenüber, und scheint jünger als je zuvor. Wenn er älter wäre und geschlechtslos, würde er sie beschützen wollen. So aber nervt sie ihn. So viel Zeit schon auf der gleichen Stelle zertreten, hier drinnen, ohne greifbares Ergebnis. Noch nicht einmal unter ihren Worten, etwas, dass sich krümmte. Keine innere Regung. Nichts. Vier lauert umsonst. Unter dem Strich nur Miese. Vier hat die Schnauze schon lange voll, und kann doch nicht gehen, weil es einer Kapitulation gleich käme. Vor so einer, von der Vier nicht sagen kann, nicht in diesem Augenblick, eingekeilt zwischen ihrem Körper und seinem Auftrag, was für ein Spiel sie mit ihm treibt. Was ihn wütend macht, wie die Vorstellung, dass er sich irren könnte.

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