Knaller

Das wird wahrscheinlich ein Knaller, nicht wenige werden danach sagen, dass die Ereignisse der letzten Tage nun in einem anderen Lichte erscheinen werden. Es wird einschlagen, wirkungsvoller als der Meteorit über Russland, zumindest in der katholischen Kirche wird kein Stein mehr auf dem anderen liegen, wenn sich bestätigen wird, was wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben. Bei Renovierungsarbeiten der Synagoge von Alexandrien sind im Fundament derselben Schriftrollen gefunden worden. Nach Expertenmeinung stammen sie aus dem Zeitraum um 250 nach Christi Geburt und gehören damit zu den ältesten Schriftfunden, die der späteren als solcher bekannten Bibel zugeordnet werden können. Dies allein stellt schon eine Sensation dar, weitaus mehr aber der auf dieser aufgefundenen Lederrolle in mühevoller Übersetzungsarbeit gewonnene Inhalt. Nach Bericht unseres Verbindungsmannes handelt es sich bei dem Textfund um einen bis dahin unbekannten Petrusbrief. Eine Art Selbstzeugnis des Petrus, in dem er die letzte Etappe, so heißt es, seiner Mission schildert – in manchen Teilen erkennt man Stationen und Ereignisse seiner Bekehrungswanderschaft wieder, wie sie auch in anderen schriftlichen Überlieferungen geschildert sind, allerdings gibt es auch große Überraschungen, als größte kann wohl diejenige gelten, dass Petrus wohl im Wissen um seinen Ruf als Menschenfischer am Ende des Briefes erklärt: Genug gefischt, es ist nun an der Zeit, meinen Fang hienieden zu genießen, ehe es zu spät ist und der Herr mich zu sich ruft.