2026

Wir schreiben das Jahr 2062 und Kommissar Vier flucht. Soeben hat er den heikelsten Auftrag seines Lebens erhalten. Er ist schon lange in Diensten des Departements für Transparenz und Geschmeidigkeit, aber so etwas ist ihm noch nicht untergekommen. Bislang hat er Menschen aufspüren müssen, und nun soll er einen Text oder ein Buch, ganz klar ist ihm das auch nicht, [weiterlesen]

Nachher

Der Beifall weckt ihn. Er sieht sie von der Seite an. Sie ist Schauen. Sie erheben sich und streben nach draußen mit den anderen. Die Dunkelheit kühlt ihn, während er spricht. Seine Worte suchen sie. Er geht neben ihr wie ein Schatten. Sie sagt nichts. Sie finden Platz in der Kneipe. Ihm entfallen die Gedanken. Er rührt sich kaum, verschmelzt [weiterlesen]

Zeit

Ho, ho, was du sagst, jetzt hör mal auf, du weißt genau, warum ich dich frage. Ich habe dir schon gesagt, was passiert, wenn du nicht redest. Ich kann die Lampe hier ausmachen. Dunkel. Es hilft dir nicht, es hilft mir nicht, dir aber noch weniger. Ich schicke dich zurück, nicht dahin, woher du gekommen bist, nein, du kommst an [weiterlesen]

K-15

Wach. Am Morgen hört Vier des Öfteren ein Klingeln. Er macht nicht auf, denn heute ist sein freier Tag, jetzt, nachdem sie das Haus verlassen hat. Er will ihn ruhig auf sich zukommen lassen, wie den Sonntag letzter Woche, will Musik hören, im Wald laufen, seine Zeit mit all den Nichtigkeiten vergeuden, die ihm zufallen werden. So ist der Plan, [weiterlesen]

K-14

Achtlos wirft er die Kippe beiseite, schlendert weiter durch die ihm wohlvertraute Einkaufsstraße, die erfüllt ist von gehetzten Passanten, in Wogen vorübergleitend. Er bahnt sich seinen Weg, teilnahmslos, durch die Menschenmenge in Richtung des kleinen Kaffeehauses in der Nähe des Marktplatzes. Dort will er einen Kaffee trinken. Es geht ihm dabei nicht ums Trinken, eher reizt ihn, draußen vor dem [weiterlesen]