Im Schulhof

Es geht mir gut, und nicht nur das. Ich freue mich flink auf den Beinen zu sein. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, das es mir verboten ist, diesen Bereich des Hofes zu betreten, überschreite ich die blaue Linie. Genauer gesagt, so genau wie es die Erinnerung zulässt, flitze ich über die Demarkationslinie, hin zu den Größeren. Und schon ist [weiterlesen]

Viel zu plötzlich, viel zu heftig: Sommer

Ein Käfer erklimmt einen Grashalm. Frauenbeine staken über den Grasteppich. Sein Blick huscht über einen schneeweißen Oberschenkel. Ein Pärchen promeniert über die Wiese. Zwei bleiche Brüste schielen zur Sonne. Im Park schwirren Stimmen, Wurfscheiben, Federbälle und Insekten umher. Flaschen klirren, im Sandkasten tobt ein Kinderkrieg. Im Schatten des großen Baumes wabern hellgraue Haschischwölkchen. Mütter regeln den Kinderlärm mit gepfiffenen Worten. [weiterlesen]

Der letzte Tag

Morgen wird alles anders sein. Der gleiche Regen, das gleiche Grau, der gleiche Sonnenschein, das feine Blau, aber anders. Die gleichen Nachbarn, die gleichen Autos, der Rest vom Winter, aber anders. Der Kampf am Wendehammer, die bleichen Jungen und Mädchen, die letzten Sekunden vorm Gongschlag, aber anders.