Viel zu plötzlich, viel zu heftig: Sommer

Ein Käfer erklimmt einen Grashalm. Frauenbeine staken über den Grasteppich. Sein Blick huscht über einen schneeweißen Oberschenkel. Ein Pärchen promeniert über die Wiese. Zwei bleiche Brüste schielen zur Sonne. Im Park schwirren Stimmen, Wurfscheiben, Federbälle und Insekten umher. Flaschen klirren, im Sandkasten tobt ein Kinderkrieg. Im Schatten des großen Baumes wabern hellgraue Haschischwölkchen. Mütter regeln den Kinderlärm mit gepfiffenen Worten. [weiterlesen]

Underground

Ich bin nicht der einzige, der nicht raus kommt. Gewiss nicht. Es sind viele, die nicht raus kommen. Dabei denke ich nicht an die Kranken, an die Bettlägerigen, auch nicht an die Rollstuhlfahrer, die sich nicht nach draußen begeben, weil sie dort nicht vorwärts kommen mit ihrem Gefährt. Ich meine auch nicht die Menschen, die es nicht mehr schaffen hinaus [weiterlesen]

Auch noch das!

Es ist schon Mittag. Die Sonne verspricht hitziges Glück. Für ihn ist sie arg hell und aufdringlich. Sie widert ihn an. Sein Leib liegt ausgewalzt auf der Lagerstatt. Er spürt Schmerzen, so als häutete sich inwendig sein Hirn. Er reibt sich heftig die Stirn. Er blickt um sich. Die Sonnenstrahlen haben die Dinge wieder zum Leben erweckt. Sie sprechen vom [weiterlesen]