Im Loch 2

Die lassen mich einfach nicht aus dem Loch raus. Und irgendwann bin ich es auch leid, an die Tür zu klopfen wie ein Bittsteller. Das habe ich nicht nötig. Ich nicht. Ich will helfen und nicht betteln. Wenn die meinen, sie könnten auf mich verzichten, meinetwegen. Wenn die nur einen Funken Verstand hätten, könnten sie wissen, dass ihnen eine Chance [weiterlesen]

Im Loch 1

Eigentlich unnötig darauf hinzuweisen, aber eben der Vollständigkeit halber und weil man ja nie weiß, was noch werden wird, sei an eben dieser Stelle gesagt, dass ich mich freiwillig hier eingefunden habe. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass alles ins Lot kommt. Ich will helfen. Und damit vielleicht ein wenig Ordnung in die Angelegenheit bringen, die droht aus dem [weiterlesen]

Dem Schlaf entgegen

Der Alltag frisst sich, hinein ins Blech, in die Wände, in mein Hirn, in die Ritzen meiner vergangenen Zeit, die Zukunft auf einen Punkt zusammengeschrumpft: die nächste Stunde. Tanzen? Mich im Raum bewegen, jede Minute mit Bewegungen ausfüllen? Einatmen, ausatmen, mehr nicht? In der Zeitung blättern, die Langweile strecken? Noch 32 Minuten. Ich gebe sie weg. Der Alltag frisst, ich [weiterlesen]

Underground

Ich bin nicht der einzige, der nicht raus kommt. Gewiss nicht. Es sind viele, die nicht raus kommen. Dabei denke ich nicht an die Kranken, an die Bettlägerigen, auch nicht an die Rollstuhlfahrer, die sich nicht nach draußen begeben, weil sie dort nicht vorwärts kommen mit ihrem Gefährt. Ich meine auch nicht die Menschen, die es nicht mehr schaffen hinaus [weiterlesen]